Tag 2: Barcamp (7.3.2024)

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Was ist ein Barcamp?

Am Donnerstag findet das OERcamp als Barcamp statt. Das bedeutet, dass Jedermann und Jedefrau vor Ort Vorschläge für Sessions einbringen kann, aus denen gemeinsam das Programm zusammengestellt wird. „Sessions“ sind in der Barcamp-Sprache so etwas wie Workshops, also Programmteile, die parallel stattfinden und jeweils 45 Minuten dauern. Die sogenannte „Sessionplanung“ findet am Donnerstagmorgen vor Ort statt.

Vor Ort wird zu Beginn der Sessionplanung eine Einführung in die Methode stattfinden. Vorkenntnisse sind also nicht notwendig!

Sessionplan als Pinnwand mit Zetteln
Sessionplan beim OERcamp 2022, von Agentur J&K – Jöran und Konsorten für das OERcamp 2022, CC BY 4.0

Sessions vorab ankündigen oder wünschen

Wer mag, kann eine eigene Session schon vorab ankündigen (oder sich eine Session von anderen wünschen). Dazu dient die Kommentarfunktion am Ende dieses Beitrags.

Folgende Fragen soll die Ankündigung beantworten:

  • WER? Ein Satz zur Person, die die Session anbietet.
  • WAS? Mit welchem Thema beschäftigt sich die Session?
  • WIE? In welcher Form soll die Session stattfinden? (moderierter Erfahrungsaustausch, Vortrag und Diskussion? sonstiges?)

Bei der Anmeldung zum OERcamp 2024 konnte man folgenden Satz vervollständigen: „Wenn Du Dir ein Thema für eine Session beim OERcamp wünschen dürftest, wäre es das Thema …“ Diese Liste hier im Google Doc zeigt über 100 Antworten. Schaut gerne, ob Ihr vielleicht einen Wunsch davon erfüllen wollt.

Achtung! Sessions, die schon vorab hier online ankündigt wurden, sind nicht automatisch im Sessionplan, sondern werden vor Ort noch in der gemeinsamen Sessionplanung vorgestellt! Die Online-Vor-Ankündigung dient dazu, Interessen und mögliche Gemeinsamkeiten sichtbar zu machen.

Stationen und Intensivsessions (an Tag 3!)

An Tag 3 (Freitag) können Teilnehmende aus zwei verschiedenen Programmpunkten wählen – siehe Tag 3. Eine Möglichkeit besteht darin, im Barcamp-Modus weiterzuarbeiten und in Form von „Intensivsessions“ für mehrere Stunden gemeinsam an Materialien zu arbeiten, Edit-a-thons oder Treffen von Arbeitsgruppen zu organisieren. Ideen für solche Intensivsessions kannst Du ebenfalls schon unten über die Kommentarfunktionen vorstellen. 

Parallel dazu, also ebenfalls an Tag 3, gibt es ein neues Format: die „Ich brauche mal Eure Einschätzung“-Stationen. Hier können Teilnehmende zu ihren aktuellen Fragen die geballte Kompetenz der Community aufrufen. Wer mag, kann auch hierzu schon eine Vorankündigung unten einstellen.

Netzwerkveranstaltung mit Abendessen und Abendprogramm (ab 18.00 Uhr)

Meet-Up und Einstieg: Soziale Online-Vernetzung mit Offenheit im Fediverse (z.B. Mastodon)

Mastodon, Fediverse, offene Online-Vernetzung – das würdest Du gerne einmal in Ruhe kennenlernen? Dann ist dieser Abend mit Nele Hirsch aka @ebildungslabor genau richtig für Dich. Auch die Mitwirkung alter Hasen ist erwünscht und gefragt!

Das Äquivalent zum OERcamp im Kontext der Online-Vernetzung ist das Fediverse. Es handelt sich dabei um ein dezentrales, soziales Netzwerk, das selbstorganisiert mit aktiver Beteiligung von allen Nutzer*innen auf Basis des Grundsatzes von Offenheit gestaltet wird. Unter anderem gehört der Dienst Mastodon dazu. Mit diesem Meet-Up möchten wir erstens Neu-Interessierten einen Einstieg in das Fediverse ermöglichen. Du lernst die Funktionsweise des Fediverse kennen, wirst bei der Auswahl einer Instanz unterstützt, kannst dir einen Account anlegen und deine Vernetzung starten. Zweitens soll das Meet-Up Raum bieten, um über die mögliche Rolle von OERcamp-aktiven Menschen bei der Verbreitung und dem Aufbau des Fediverse zu reflektieren. Die Leitfrage dazu lautet: Wie können wir (= Menschen, denen Offenheit in der Bildung ein Anliegen ist und die das Prinzip von Selbstorganisation und kollaborativer Beteiligung von Barcamps kennen) dazu beitragen, dass demokratisch gestaltete und offene Online-Vernetzung gestärkt wird?

Sessionvorschläge und Sessionwünsche

2 Gedanken zu „Tag 2: Barcamp (7.3.2024)

  1. Ich biete ein Session an zu folgendem Thema:
    „100fach bewährt: Praxisbericht zu Erfahrungen mit dem OER-Prüfinstrument der Berliner SenBJF“
    Seit rund einem Jahr ist dieses Prüfinstrument im praktischen Einsatz, um vorhandene und neue Lehrmaterialien auf OER-„Tauglichkeit“ zu prüfen und die Autor*innen darin zu unterstützen diese zu erreichen sowie mehr OER zu schaffen. In der Session erörtere ich mit den Teilnehmenden, wie das Instrument funktioniert, welche Erfahrungen wir damit beim Prüfen sammeln konnten und wie es sich noch verbessern ließe.

  2. Ich biete ein Session an zu folgendem Thema:
    „Kann mensch Infografiken, Maps, Cliparts, Piktogramme, Memes in OER nutzen? – Nein! Doch! Oah!! Ein urheberrechtlicher Diskurs.“
    Fakten, Daten, Schöpfungshöhe – welche Regelungen und Rahmen gibt es bei der Visualisierung von Daten, Koordinaten, Zahlenwerten? Und was heißt dies für die Nutzung solcher „Werke“ für OER?? Anhand von Beispielen und Fragen aus der Praxis und von den Teilnehmenden geht es in dieser Session darum, Handlungsorientierungen für den OER-Alltag zu besprechen.

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